Deutsches Polen-Institut
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Band 1: Jerzy Szacki

Der Liberalismus nach dem Ende des Kommunismus
Mit einem Postskriptum zur deutschen Ausgabe

Aus dem Polnischen von Friedrich Griese
400 Seiten
ISBN 3-518-41436-4
EUR 34,90

In den ostmitteleuropäischen Ländern schien der Liberalismus nach 1989 gesiegt zu haben. Doch die liberalen Bewegungen standen vor großen Problemen: Ihre regionalen Traditionen waren gering, die Gesellschaft war an staatlichen Protektionismus gewöhnt, nationale und konservative Strömungen gewannen an Einfluß, bald auch die Nostalgie nach den "guten alten Zeiten". Dennoch gelang eine Art "liberaler Revolution", zumindest im wirtschaftlichen Bereich. Am Beispiel Polens zeigt Jerzy Szacki die Entwicklung des Liberalismus vor wie nach der Wende und resümiert in einem Postskriptum zur deutschen Ausgabe die Ereignisse der letzten Jahre.

Der Warschauer Soziologe und Ideenhistoriker Jerzy Szacki (geb. 1929), eine der intellektuellen Autoritäten seines Landes, ist mit zentralen Arbeiten zu Themen wie Utopie und Tradition hervorgetreten. Der Liberalismus nach dem Kommunismus (1994) wurde bereits in mehrere Sprachen übersetzt.

Die Herausgabe dieses Buches wurde durch das Auswärtige Amt und aus Mitteln des Deutschen Übersetzerfonds e.V. gefördert.

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