Deutsches Polen-Institut
Seite drucken
   
Startseite
   

Band 4: Polen denkt Europa.

Politische Texte aus zwei Jahrhunderten
Herausgegeben von Peter Oliver Loew

Aus dem Polnischen von Anne Altmayer, Jan Conrad, Jutta Conrad, Friedrich Griese, Ewa Heyde und Peter Oliver Loew
411 Seiten
ISBN 3-518-41621-9
EUR 24,90

Polens Traum: Europa. Polens Zweifel: Europa. Polens Realität: Europa. Über die Jahrhunderte hinweg bewegte Europa die Polen, bewegte Polen Europa. Diskussionen entbrannten, Heere marschierten, Bücher erschienen, Grenzen verschwanden und entstanden, immer wieder: die Suche nach Heimat, Vaterland, Europa. Jahrhundertelang stellten sich die Menschen zwischen Warthe, Weichsel, Bug und Dniepr die Frage nach dem Kontext der Nation: War es Europa, der Westen, der Osten, gar Asien? Oder man sah sich selbst im Mittelpunkt einer echt ostmitteleuropäischen Tradition – als Kernland der Sarmaten, der ewig Leidenden, als "Zwischeneuropa" irgendwo zwischen Rom, Moskau und Byzanz.

Die Modernisierung des Landes seit dem 18. Jahrhundert und seine Westverschiebung nach dem Zweiten Weltkrieg, endgültig dann die durch den erlöschenden Kalten Krieg möglich gewordene Öffnung verankerten Polen im Westen: Die "Rückkehr nach Europa" hörte auf, ein Traum der Eliten zu sein, sie wurde Realität, besiegelt durch eine beispiellose Intensivierung der Kontakte auf allen sozialen Ebenen und durch die Aufnahme in die Europäische Union im Mai 2004.

Ausgewählte Texte aus dem 19. und 20. Jahrhundert verdeutlichen in dieser Anthologie die Geschichte des polnischen Europadenkens.

Peter Oliver Loew (geb. 1967) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut Darmstadt.

Die Herausgabe dieses Buches wurde durch die Otto Wolff-Stiftung und das Auswärtige Amt gefördert.

      Inhaltsverzeichnis

  Rezensionen


nach oben zurück

 
 
   
Aktuelles:
"Hundert Freuden" - in memoriam Wisława Szymborska am 9. Februar 2012 im Haus Olbrich Unterrichtsmaterialien "Polnische Gesellschaft" erschienenGespräch mit dem Autor und Übersetzer Martin Pollack auf der Buchmesse LeipzigAktueller Newsletter: DPI-Nachrichten 4/2011