Deutsches Polen-Institut
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Rezensionen zu: Polen denkt Europa. Politische Texte aus zwei Jahrhunderten. Hg. v. Peter Oliver Loew

"Wie Polens Blick auf Europa mit der Bestimmung des eigenen Standorts zusammen hängt, zeigt der Sammelband 'Polen denkt Europa'. (...) Unermüdlich begründeten die Intellektuellen Polens Zugehörigkeit zu Europa mit historischen und kulturellen Argumenten".

Andreas Mix in: Berliner Zeitung vom 1. Juni 2004


"Die Mitte unseres Kontinents liegt viel weiter ostwärts als die meisten Westeuropäer denken. Das ist nicht nur geographisch, sondern auch politisch gemeint. (...) Ein soeben im Suhrkamp-Verlag erschienener Band (...) gibt einen Einblick in das politische Denken Polens in den letzten 200 Jahren, ein Denken, das sich stets um Polens Zugehörigkeit zu Europa drehte."

NDR Kultur vom 28. Mai 2004


"Allzu oft blieb unseren östlichen Nachbarn nichts anderes übrig, als Europa lediglich zu denken. Politisch mitgestalten durften sie es lange Zeit nicht. Doch dieses um so intensivere Nachdenken, dieses Planen, Bangen, Hoffen und Verzweifeln hat unzählige Früchte getragen. Einige davon finden sich in diesem Buch."

Gerhard Gnauck in: Die Welt vom 24. Juli 2004


"Der Sammelband vermittzelt ein differenziertes Meinungsspektrum, in dem das tradierte Konzept von der Europäizität des polnischen Denkens seit Beginn des 19. Jahrhunderts überwiegt. Die Auswahl der Texte (...) zeugt von Sachkunde und Ausgewogenheit".

Wolfgang Schlott in: Osteuropa 2004, H. 11


"Seit Mai dieses Jahres ist Polen ein Teil der EU. Wie sieht das Land sich selbst, wo ordnen die Intellektuellen ihre Heimat ein, was wünschen sie sich für die Zukunft? Diesen Fragen geht die von dem Historiker Peter Oliver Loew zusammengetragenen Textsammlung nach. (...) Das (...) Buch bietet ein beeindruckendes Autorenverzeichnis: Neben rennomierten polnischen Wissenschaftlern und Politikern wie Tadeusz Mazowiecki finden sich auch Literaten wie Czeslaw Milosz und sogar Papst Johannes Paul II."

In: Profil/Wien vom 29.10.2004

"(...) erweist sich die instruktive Hinführung von Peter Oliver Loew als notwendige Strukturierung einer komplexen Thematik. (...) Wir haben es  (...) mit einer in Ansätzen systematisierten, chronologisch geordneten Anthologie zu tun, die mehr oder minder tiefe Einblicke in den polnischen Europadiskurs des 19. und 20. Jahrhunderts gewährt. (...) haben wir es bei 'Polen denkt Europa' mit einer sorgfältig edierten und lesenswerten Veröffentlichung zu tun, die sowohl Fachleuten als auch Laien uneingeschränkt empfohlen werden kann".

Zbigniew Wilkiewicz in: Aktuelle Ostinformationen 2005, H.1/2, S. 76-81

"Das präsentierte Material bietet reichen Lesestoff. (...) Die für den Band ausgewählten Texte aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jh.s belegen eine große Breite der damaligen Positionen. (...) In der knappen Einführung vermag es der Hrsg., die lange Geschichte des polnischen Europadiskurses auf gelungene Weise zu erläutern."

Bernard Wiaderny in: Zeitschrift für Ostmitteleuropaforschung 54/2005, H. 2, S. 290-292

"The book is valualble as an illustration of what various Polish ideologues, politicians, publicists, leaders, and historians thought of the hope that Western Europe held for Polish aspirations".

Bogdan Czaykowski in: Sarmatian Review, Sept. 2006, S. 1242 f.  = Rezension der polnischen Parallelausgabe

"Die Erörterung [der] Thematik, die von Peter Oliver Loew in einer gut strukturierten und sorgfältig edierten Anthologie dargestellt wird, hat in Polen [...] ein lange Tradition und dürfte noch nicht abgeschlossen sein. [...] Die Mehrzahl der Beiträge, die das kontroverse Europaverständnis Polens in sehr lesenswerter Weise näher bringen, wurde in diesem Band erstmals in deutscher Übersetzung veröffentlicht."

Andreas Künzli in: osteuropa.ch (Nov. 2007)
Vollständige Rezension hier.

 
 
   
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